Neujahrsvorsatz oder jetzt?


Silvester, die Korken knallen, das Feuerwerk steigt und mit ihm die Erwartungen an das neue Jahr. Mit den guten Wünschen kommen die guten Vorsätze, gut sichtbar in den ersten Wochen des Jahres in prall gefüllten

Sportstätten. Schleichend kommt der Alltag dazwischen, das Leben schlägt uns Schnippchen, ein halbes Jahr ist um, was waren sie noch gleich, die Vorsätze und Wünsche für dieses Jahr?

 

Das große Tam-Tam am Neujahrsabend lädt ein zu großen Vorhaben und Ideen. Doch bietet nicht jeder Tag eine neue Möglichkeit die Dinge anzugehen, die wir gerne wirklich und dauerhaft verändern möchten? Was hält

davon ab heute damit anzufangen? Was lenkt von den schönen Vorhaben ab?

 

Zweifelsohne ist der Alltag bei vielen durchgetaktet. Familie, Freunde, Beruf, Hobbies, Haushalt, Pflichten. Veränderung? Wann denn?! Doch was von dem was uns so viel beschäftigt dient vielleicht auch einfach nur als Ausrede, um nicht wirklich das bekannte Terrain der Komfortzone verlassen zu müssen? Mal angenommen, es würden sich jede Woche dreißig Minuten finden, um den guten Vorsatz tatsächlich in die Tat umzusetzen… Dreißig Minuten, an denen wir die Wäsche morgen zusammenlegen, das Firmenhandy zur Seite legen, nicht im Internet surfen, keine Serien gucken, nicht bei Instagram und Facebook stalken, das Treppenhaus morgen fegen und den Rasen noch einen Tag wachsen lassen. Und dann tatsächlich das angehen, was unter den bunten Lichtern des Feuerwerks so sehr unser Wunsch war. Dreißig Minuten auf neuem Terrain. Die Woche darauf noch einmal und dann wieder und wieder und wieder. Was würde passieren?