Verborgene Schätze


„Hätte ich das nur mal früher gemacht!“, hörte ich neulich nach einer ersten Coaching-Sitzung. Den Blickwinkel auf Situationen zu verändern, neue Sichtweisen einzunehmen, eigene Beweggründe zu erkennen und zu verstehen und dabei einen wertneutralen Partner an der Seite zu haben, der mit offenen Augen und kritisch dabei unterstützt, kann eine unglaubliche Erleichterung herbeiführen. Dabei ist der Weg dorthin manchmal ein hartes Stück Arbeit. Denn der Blick auf unsere eigenen Denkweisen, Verhaltensmuster und damit zusammenhängenden Emotionen ist nicht immer wie ein Spaziergang im Park. Die Erleichterung jedoch stellt sich ein, wenn wir diese erkannt und einschränkende Muster durchbrochen haben. Der Charme dabei: jeder Coachee findet für sich dabei seine ganz eigene Lösung, einzigartig und besonders, so wie jeder Einzelne von uns ist.

 

Selbst die Findung eines eigentlichen Zieles für das Coaching öffnet häufig schon die Augen für das, was vermeintlich in so weiter

Ferne liegt. Und selbst wenn das Ziel für das Coaching festgelegt wird, ist auch während der Reise dorthin der Weg das eigentlich Ziel. Die kleinen und großen Dosen Mut zur Veränderung, die wir nach und nach auf der Reise aufbringen, werden Wirkungskreis und Komfortzone immer mehr erweitern, bestimmt im eigenen Tempo. Rückblickend sehen wir auf einmal Dinge, die wir nicht für möglich gehalten hätten und handhaben Situationen auf vollkommen neue Art und Weisen.

 

Nicht zwangsläufig ist es immer ein akutes Thema, welches zum Coaching führt. Manchmal ist es einfach die pure Neugier. Eine Entdeckungsreise zu neuen Welten, von denen wir bisher nicht einmal geahnt haben. Ein Anstoß für nie Zufriedene? Oder ein Anstoß für all diejenigen, die neugierig bleiben und mit offenen Augen nach all dem suchen, was das Leben noch an verborgenen Schätzen zu bieten hat?