Über das Finden der eigenen Ziele


„Was ist dein Ziel?“ Klingt nach einer einfachen Frage. Doch hinter der ersten Antwort steckt gerne eine weitere Antwort und noch eine, so dass der tiefere Sinn eines Vorhabens erst bei genauerer Betrachtung zum Vorschein kommt. Braucht es denn immer ein Ziel?

 

Selbst die Idee einfach Forscher im eigenen Leben zu sein und zu entdecken, was für uns noch alles möglich ist, ist ein Ziel. Denn an irgendeiner bestimmten Tatsache wird sich zeigen, ob Neues ausprobiert und die bisherigen Grenzen der Komfortzone erweitert wurden. Und auch hinter dem Vorhaben sich selbst immer weiter zu entdecken steckt ein tieferer Sinn, der uns antreibt und bewegt. Die Themen, die für das persönliche Leben jedes Einzelnen von Bedeutung sind. Die Werte, die für jeden individuell essentiell wichtig sind.

 

Was, wenn man mitten im Leben aufwacht und feststellt: „Ziele habe ich keine. Und alle Träume sind verschwunden.“? Wenn das Leben sich so gefügt hat und sich eines Tages zeigt, dass das umrahmende Lebenskonstrukt in der Form nicht mehr passt. Oder der genauere Blick darauf aufdeckt, dass es in dieser Form nie richtig gepasst hat. Tun und Handeln größtenteils fremdbestimmt ist, verworren in äußere Umstände.

 

Jeder einzelne hat sie, eigene Wünsche und Vorstellungen und damit auch Ziele. Und wenn es erst einmal die Sehnsucht ist, Geschwindigkeit aus dem Alltag zu nehmen und damit weniger hektisch durchs Leben zu rennen. „Permanente Selbstoptimierung“? Oder mehr der Wunsch danach die eigenen Werte zu erkennen und darauf basierend das eigene Leben zu gestalten?