Ausgeglichenheit erreichen


Das Leben rast und du mit ihm, ständig gibt es etwas zu tun. Innerlich rast du mit, das Gehirn arbeitet auf Hochtouren „nur nichts vergessen und vor allem nicht die Kontrolle verlieren.“ Du sehnst dich nach dem nächsten Wochenende, das vielleicht mal eine Pause bringt oder besser noch einem Urlaub. Dein Leben ist so ins Ungleichgewicht geraten, dass du selbst nur noch daran teilzuhaben scheinst. Es ist ein Hetzen und Abarbeiten, ein Häkchen nach dem anderen auf der „Erledigt!“-Liste.

 

Doch was du dir eigentlich wünscht, mehr Ausgeglichenheit im Alltag. Im Hier und Jetzt, ohne sehnsüchtiges Warten auf den nächsten Sonntag oder Ferien.

 

Was bedeutet das eigentlich, mehr Ausgeglichenheit im Leben? Wie kannst du sie erreichen und woran erkennst du frühzeitig, dass etwas ins Ungleichgewicht gerät?

 

Bedeutung Ausgeglichenheit

 

Mir gefällt das Bild einer Wellenbewegung für unser Leben und unsere Gefühlswelt. Fühlen wir uns unausgeglichen oder leben tatsächlich unausgeglichen, gleicht diese Wellenbewegung einer tosenden See. Die Wellen bauschen sich auf, um unter krachendem Rauschen wieder in sich zusammenzufallen. Gleich darauf folgt die nächste Welle, drei, vier dich hintereinander am Stück, eine kurze Pause, bevor das nächste Ungetüm sich aufbaut.

 

Nun wäre es utopisch zu glauben, Ausgeglichenheit gleiche dem Verlauf einer glatten Linie. Wir leben, wir fühlen und all das bewegt uns. Unser Leben verläuft in Wellenformen.

 

Ausgeglichenheit zu finden bedeutet diese Schwankungen kleiner werden zu lassen. Eben mehr wie eine ruhige See, in der es noch immer auf und ab geht, nur eben wesentlich ruhiger. Und genau zu dieser ruhigeren See nach einem Sturm wieder besser zurückkehren zu können.

 

Mehr Ausgeglichenheit finden

Wie kommst du von der gefühlten Unausgeglichenheit in ruhigeres Fahrwasser und damit zu einer inneren Ausgeglichenheit?

 

Zunächst gilt es zu verstehen, was die Auslöser für die Unausgeglichenheit sind. Herauszufiltern, was von der To-Do-Liste wirklich wichtig ist und wovon du denkst, dass es wichtig ist, es jedoch eigentlich eine geringe Priorität für dich hat.

 

Dann gilt es deine Antreiber zu verstehen, also das, was dich weit hinter den Kulissen bewegt etwas zu tun. Dazu gehören beispielweise Glaubenssätze wie „Ich bin nur liebenswert, wenn ich richtig viel leiste.“ Oder „Ich muss stark sein und mich kümmern.“  Sätze, die diesen tosenden Seegang der Unausgeglichenheit immer weiter antreiben. Durch ein Verständnis dafür und was sie mit dir machen, lassen sich Möglichkeiten finden diese zu entkräften.

 

Und natürlich gilt es auch zu verstehen, worin du mehr Ausgeglichenheit, innerlich und äußerlich, finden möchtest. Work-Life-Balance ist eines der bekanntesten Beispiele, doch Unausgeglichenheit lässt sich auch finden beim Verhältnis zwischen Kümmern um andere und das Kümmern um sich selbst. Oder dem Verhältnis von Aktivität und Pause. Was macht beide Seiten wichtig, was macht ein Ungleichgewicht für dich riskant und wie kannst du rechtzeitig erkennen und gegensteuern?

 

innere Ausgeglichenheit

Ein gesundes Verständnis über all dies und damit dich selbst, wird dir dabei helfen mehr innere Ausgeglichenheit zu erreichen. Je besser du dich selbst kennst, verstehst was dich ausmacht und wer du bist, desto mehr kannst du in dir ruhen. Insbesondere wenn im Außen Erwartungen an dir zerren zu scheinen. Es ermöglicht dir im passenden Moment Grenzen setzen zu können, Selbstvertrauen zu gewinnen und deinen Selbstwert wieder als solchen anzuerkennen.  

 

Es fällt dir schwer diesen Ausgleich zu finden? Alles scheint dir gleich wichtig und du weißt nicht, wo ansetzen? Gerne unterstütze ich dich dabei durch Coaching mehr Ausgeglichenheit zu finden. Schreibe mir gerne eine Nachricht mit deinem Thema und lass uns ein unverbindliches Erstgespräch führen.