Burnout Behandlung


Angekündigt hat er sich meist in riesigen Schritten, mit wehenden Fahnen und lautem Getöse. Und doch – wenn der Tag kommt, an dem einfach nichts mehr geht, ist das Erstaunen groß. Es ist der Moment, in dem einfach nichts mehr geht. Game over. Burnout ist keine medizinische Diagnose oder anerkannte Krankheit, viel mehr beschreibt sie als Überbegriff den Zustand tiefer Erschöpfung, nicht nur körperlich, sondern auch emotional und mental, die sich in verschiedenen Arten von Symptomen widerspiegelt. Auch wenn die Lage in diesem Moment aussichtslos erscheint, ein Burnout lässt sich behandeln.

Egal in welcher Lebenslage: konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt! Die Grenzen zwischen dem Gefühl des ausgebrannt Sein in einem Burnout und einer Depression sind schwammig, manchmal gehen sie nahtlos ineinander über. Es ist wichtig, dass Sie sich hierzu professionelle Hilfe suchen. Ihr Hausarzt wird Sie dabei unterstützen die für Sie geeigneten Maßnahmen festzulegen, damit Sie wieder voll zu Kräften kommen können und gesund werden.

Kann Burnout geheilt werden?

Die gute Antwort zuerst: ja! Der schlechte Teil der Antwort: gibt es eigentlich nicht! Es sei denn jemand erwartet ein wundersames Mittel, welches sofort und immerdar hilft. Ein Burnout lässt sich dann heilen, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, die Ursachen anzuschauen und diese nachhaltig zu verändern. Die Symptome eines Burnouts lassen sich kurzfristig lindern, beispielsweise durch entsprechende Medikamente. Sie werden diese jedoch eben nur lindern und nicht heilen, hierfür bedarf es einen Weg auf sich zu nehmen, der neue Denk- und Verhaltensweisen erlaubt. Ein Weg der Grenzen kennt, geprägt von Selbstfürsorge und Verständnis für eigene Beweggründe, Werte und Verhaltensweisen. Er beinhaltet eine Änderung der inneren Haltung. Es ist eine Heilung, die nicht nur den Erschöpfungszustand kurzfristig beseitigt, sondern langfristig Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringt.

Burnout Behandlung – diese Methoden gibt es

Ein Zaubermittel oder universal anwendbare Heilmethode für Burnout gibt es nicht. Ursachen für Burnouts sind vielfältig und so bedarf es Therapieformen, die für jeden einzelnen Betroffenen am besten geeignet sind. Diese werden durch den behandelnden Arzt gemeinsam mit dem Burnout-Betroffenen festgelegt. In ambulanten oder auch stationären Behandlungen gehören zu den gängigsten Therapieformen Verhaltenstherapien oder tiefenpsychologisch fundierte Therapien. Sie werden gewählt je nach Verfassung des Patienten, der derzeitigen Lebensumstände und der Ursache der Erschöpfung. Zum einen geht es in diesen Therapien darum den derzeitigen Stresslevel zu reduzieren und so wieder Ruhe und Ausgeglichenheit ins Leben zu bringen. Zum anderen geht es jedoch eben auch darum an die Ursachen zu gehen und diese Ausgeglichenheit langfristig zu etablieren. Ohne dies bleibt das Risiko wieder in eine anhaltende Überbelastung zu steuern und erneut an einem Burnout zu erkranken. 

Wie Atmung die Heilung des Burnouts unterstützen kann

Zusätzlich zur Behandlung durch einen Arzt oder Psychologen kann die verbundene Atmung die Heilung eines Burnouts unterstützen. Wie? Transformational Breath® ist eine Atemmethode, die gleichzeitig auf körperlicher Ebene, mental und emotional, sowie tief im Unterbewusstsein wirkt. Gerade dadurch eignet Sie sich perfekt, um zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. In einer Studie wurde belegt, dass durch die ausgeführte Bauch-Zwerchfell-Atmung der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Der für die Atmung zuständige Teil im Gehirn nimmt die Signale aus dem Blut auf und gibt sie unter anderem an den Hormonhaushalt und andere Funktionen im Körper weiter, die dem Körper signalisieren: du kannst entspannen! Durch die während der Atmung verwendete Akupressur basierend auf den Punkten der Traditionell Chinesischen Medizin wird der Körper zusätzlich unterstützt Blockaden auf physischer Ebene zu lösen, damit die Atmung befreiter fließen kann. Die Studie zeigte auch, dass körperliche Stress-Symptome, sowie mentale und emotionale Symptome durch das regelmäßige praktizieren von Transformational Breath® zurückgingen. Emotionen werden im Körper gespeichert. Bemerkbar macht sich dies bei jedem Menschen auf unterschiedliche Weise. Exemplarisch lässt sich das bekannte mulmige Gefühl im Magen nennen oder das leichte Abstehen der Nackenhaare, wenn einem in diffusen Situationen Wort wörtlich die Haare zu Berge stehen. Transformational Breath® unterstützt dabei diese Emotionen oder wilden Gedanken zu verarbeiten. Dabei geht es nicht darum „etwas weg zu machen“, sondern diese zu verarbeiten und den Stress-Zyklus somit zu Ende zu bringen. Darüber hinaus bewirkt Transformational Breath® einen so genannten „Entrainment-Effekt“, ein Begriff aus der Quantenphysik, der nachweist, dass sich die Energiefrequenz im Körper während der Atemsitzung steigert. Quantenphysiker konnten durch Messungen der Hirnströme nachweisen, dass positive Gefühle wie Freude, Fröhlichkeit oder Liebe sich in höher schwingenden Energien wiederspiegeln. So hilft die verbundene tiefe Atmung dabei sich nach einer Atem-Sitzung wohliger und ausgeglichener zu fühlen. Nicht zuletzt gehört die Konzentration auf die eigene Atmung zu einer der einfachsten Methoden in einen meditativen Zustand zu kommen. Immer wieder höre ich nicht nur von Klienten, dass es ihnen schwer fällt zu meditieren und die Art und Weise der Atemmethode im Transformational Breath® ihnen hierfür einen leichteren Zugang verschafft hat.

All diese Eigenschaften sprechen dafür Transformational Breath® im Zuge eines Burnouts zusätzlich zur ärztlichen Behandlung anzuwenden. Idealerweise wird sie auch im top fitten Zustand weiter angewandt, um entweder vorzubeugen oder sie weiterhin als Möglichkeit zu nutzen, Stress direkt zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen.

 

Sie möchten die Kraft Ihrer eigenen Atmung erfahren? Ich freue mich Sie in einem meiner Atem-Workshops begrüßen zu dürfen.