Wie Veränderung gelingt


 

„Ich muss erst noch den Hamster polieren!“ Ein Satz, den eine ehemalige Kollegin gerne nutzte, wenn sie sich wirklich nicht mit etwas beschäftigen wollte. In meiner Arbeit beobachte ich auch, wie viele Hamster poliert werden, obwohl der große Wunsch nach Verbesserung besteht. Doch dieser Wunsch nach Veränderung bleibt ein frommer, wenn du nicht damit befasst.

 

Veränderungen vermeiden durch Ausweichtaktiken

Auffällig häufig sehe ich dabei zwei Taktiken:

 

1. Ablenkung: Es gibt viel zu erledigen, bevor Zeit da ist, um sich mit deinem Thema zu beschäftigen. Zu diesen Ablenkungen gehören unter anderem extrem viel arbeiten, Haushalt, sich um andere kümmern oder auch das „Durchschauen“ (Binge-Watching) von Serien und ähnlichen Dingen. Alles bekommt höhere Priorität als das eigentliche Thema, dass im Hintergrund immer größer wird und sich langsam zu einem Ungetüm aufbaut.

 

2. Aussitzen: Jammern, nichts tun und ausblenden. Das Thema brennt, es nervt auch ziemlich, denn es beeinflusst deine Gedanken und dein Sein. Und dennoch passiert nichts, das Hinschauen wird ausgeblendet und darauf gewartet, dass eine Lösung auf wundersame Weise auf dem Postweg ins Haus flattert oder sich aus dem Nichts offenbart. Während des Nichtstuns wächst das Thema auch hier und baut sich langsam weiter auf.

 

In beiden Fällen verschwindet der Elefant im Raum nicht auf wundersame Weise. Dieser Elefant spiegelt deine eigenen Bedürfnisse, Ängste und Glaubenssätze wider. Er möchte gesehen werden und wird dann kleiner werden, wenn du anfängst ihn anzuschauen und zuzuhören.

 

Themen hinter den Vermeidungstaktiken

Viel häufiger lassen sich hinter Vermeidungstaktiken Ängstlichkeit erkennen, beispielsweise davor das Hinschauen könnte weh tun, welche Auswirkungen Entscheidungen haben könnten, Ungewissheit oder auch was passiert, wenn jemand anfängt für sich einzustehen und seine eigenen Bedürfnisse mit denen anderer gleichsetzt.

 

Wie lässt sich dies auflösen, um für sich erfolgreich nicht nur eine Veränderung, sondern damit einhergehend tatsächlich persönliches Wachstum herbeizuführen?

 

Wie kann eine Weiterentwicklung gelingen?

Auch wenn sich Veränderungen nicht unbedingt leicht anfühlen, darfst du es dir leicht machen. Suche dir Unterstützung in Form von Coaching, Gleichgesinnten oder auch Gruppen, die dich in deinen Vorhaben unterstützen. Der Austausch mit anderen gibt neue Perspektiven, verschafft Klarheit und auch den Mut, um für sich positiv etwas zu bewirken.

 

Du darfst dir für deine Veränderung Zeit nehmen. Erlaube dir in Mikro-Schritten voranzugehen und dein Thema genau in den Dosen zu wandeln, die du gerade handhaben kannst. Jeden Tag ein bisschen. Einige meiner Klientinnen und Klienten halten ihre Fortschritte für sich fest. Mitten in der Veränderung fühlt es sich manchmal an, als würde sich gar nichts tun. Schauen wir jedoch zurück wo wir angefangen haben und wo wir gerade stehen, fügen sich diese kleinen Schritte immer mehr zu einem positiv bemerkbaren Wandel zusammen.

 

Sei nett mit dir selbst. Sind Themen für dich emotional geladen und berühren dich tief, fühlt sich dies manchmal überwältigend an. Das kann passieren, muss es aber nicht. Gleichzeitig erlebe ich auch immer wieder, dass Themen im Kopf größer aufgeblasen wurden, als sie am Ende wirklich waren. Doch in all dieser Zeit deiner Weiterentwicklung (und überhaupt generell), appelliere ich an meine Klientinnen / Klienten nett mit sich zu sein. Es braucht keine extra Strenge und kein extra viel Tun. Vielmehr dürfen wir uns erlauben in diesen Momenten einfach zu sein und uns immer wieder selbst Gutes zu tun. So verschaffst du selbst deinem Fortschritt mehr Leichtigkeit.

 

Hast du den Wunsch nach einer Veränderung und kommst aus deinem eigenen Hamsterrad selbst nicht heraus? Lass uns deine persönliche Weiterentwicklung gemeinsam starten. Gerne bin ich deine Unterstützung und Wegbegleiterin im Coaching, um deinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Ich freue mich auf deine Nachricht für ein unverbindliches Erstgespräch.