Artikel mit dem Tag "ausgeglichenheit"



Es war ein herrlicher Sommertag, als ich mich nach einer Routineuntersuchung mit Hiobsbotschaft auf der Straße wieder fand. Fragen und Themen, die mich zu dieser Zeit beschäftigt hatten verloren in Bruchteil von Sekunden ihre Relevanz. Sie machten Platz für solche, die bis zu diesem Zeitpunkt nie eine Rolle gespielt hatten. Heute, drei Monate später erhole ich mich noch körperlich und emotional von den Strapazen der letzten Wochen. Dennoch kann ich sagen, dass ich dieses einschneidende...
Angekündigt hat er sich meist in riesigen Schritten, mit wehenden Fahnen und lautem Getöse. Und doch – wenn der Tag kommt, an dem einfach nichts mehr geht, ist das Erstaunen groß. Es ist der Moment, in dem einfach nichts mehr geht. Game over. Burnout ist keine medizinische Diagnose oder anerkannte Krankheit, viel mehr beschreibt sie als Überbegriff den Zustand tiefer Erschöpfung, nicht nur körperlich, sondern auch emotional und mental, die sich in verschiedenen Arten von Symptomen...
Einatmen, ausatmen. Bei einem überwiegenden Teil der Menschheit funktioniert die Atmung völlig von allein. Sie gehört zu den Phänomenen, die der Körper unbewusst und vollkommen selbstständig vollzieht. Je nach Lebenssituation, beim Sport, im Stresszustand, Angst oder bei freudigen und aufregenden Ereignissen verändert sie sich unbewusst mit. Die Sauerstoffversorgung passt sich an, das Atemzentrum im Formatio reticularis, einem Neuronennetzwerk im Hirnstamm, bekommt neue Informationen und...
Nur zu gut erinnere ich mich an den Tag, an dem ich die Reißleine zog. Der Weg dorthin verlief von „zur Zeit ist es ein wenig anstrengend und viel los“ über „es ist dauerhaft anstrengend und viel los“ hin zu „es ist anstrengend und so viel los, der Berg ist nicht zu bewältigen“ weiter zu „ich breche in Tränen aus, sobald ich durch die Wohnungstür bin“ über die Station „ich weine kurz heimlich in den Waschräumen des Büros“ bis zu „Körper und Kopf sind krank, nichts...
Dauerhaft hohe Belastung, Reizüberflutung, ein nicht erfüllbares Pensum an Aufgaben, ein Leben im Galopp. Anhaltende Anspannung und ein anhaltend hoher Stresspegel ist für viele Menschen schon zum Alltag geworden. Erholungsphasen kommen im täglichen Leben kaum vor, einzig die Aussicht auf die nächsten freien Tage oder den Urlaub scheinen Erleichterung zu bringen. Nicht selten holt sich der Körper in diesen Ruhephasen erst einmal in Form von Krankheiten das wieder, was er schon lange...
Tabletten gegen Stress. Schwups rein damit, alle Sorgen weg!?! Sie wurden mir neulich angeboten. Wunder sollten sie bewirken, den Stress nachhaltig beseitigen, zu nicht erahn barer Leistung verhelfen, mehr Lebensfreude und ganz nebenbei noch verjüngen. So verlockend die Idee einer solchen Anti-Stress-Pille auch sein mag, sie wird kaum helfen. Helfen mag solch ein ominöses Pülverchen demjenigen, der sie vertreibt (insbesondere, da hier ein horrender Mindesteinsatz an Eigenbedarf Abdeckung und...
Veränderung oder Komfort? „Ich habe Angst vor dem, was das verändern kann.“ Die ehrlichste Rückmeldung, die mir neulich jemand im Zusammenhang mit Coaching und Transformational Breath® gegeben hat. Dieser klaren Aussage gebührt mein absoluter Respekt, denn ungewohntes Terrain zu betreten beinhaltet stets eine gewisse Unbekannte, ganz gleich ob es ein klares Ziel oder Vorhaben gibt. Nachvollziehbar, dass dies mitunter Muffensausen hervorbringen kann. Ein Grund es sich weiterhin in der...
Erstaunlich. Es gibt sie noch immer, diejenigen, die anderen den Stempel des Nicht-Einsatzbereiten aufdrücken, wenn der Fokus nicht 24 Stunden am Tag auf der Arbeit liegt. Die meinen, Engagement hänge mit Arbeitszeit zusammen, Erreichbarkeit am Mobiltelefon und benötige persönliche Opfer. Die über andere urteilen, wenn diese für sich entschieden haben, dass ihnen andere Dinge im Leben mindestens genauso wichtig sind wie ihr Job oder sogar wichtiger sind. Braucht es sie wirklich,...
Lernen Sie Ihre Grenzen kennen, um Stresssymptomen auf körperlicher Ebene (z.B. dauerhafter Anspannung, Burn-Out), mentaler Ebene (z.B. Vergesslichkeit) und emotionaler Ebene (z.B. andauernde Unzufriedenheit) vorzubeugen. Eigene Grenzen zu erkennen und zu setzen ermöglicht durchzuatmen und Klarheit zu gewinnen, es eröffnet damit ein Mehr an neuen Möglichkeiten.
„Kann ich hier kündigen? Ich weiß nicht was ich hier soll!“, fragte er die Kollegin der Personalabteilung und schaute sie ausdruckslos an. Was nach einem allzu schlechten Scherz klingt, basiert auf einer wahren Begebenheit. Dauerhafte Unterforderung und pures Absitzen von Arbeitszeit gehört tatsächlich viel häufiger zum Alltag vieler Arbeitnehmer als sich vermuten lässt. Dabei geht es nicht um einzelne unausgefüllte und ruhigere Tage, sondern den anhaltenden Zustand der...

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