Eine Frage der Haltung


Geständnis zum Montag: ich bin bekennende Warmduscherin! Somit verzerrte die Vorstellung mich für drei Minuten in ein Eisbad zu legen meine Gesichtszüge, als würde ich im Stau direkt hinter dem Jauche-Traktor stehen. Doch ich wollte eine neue Atemtechnik kennenlernen, die nun leider mit besagtem Eisbad verbunden wurde. Kopfschmerzen zeigten sich bereitwillig, um sich als Ausrede zur Verfügung zu stellen, gepaart mit einem Chor an Stimmen im Kopf, wie ich aus der Nummer noch herauskäme.

 

Ein paar Stunden später hatten sich durch die Atemübungen Kopf und Körper schon entspannt. Auf die Frage am Beckenrand „Möchte jemand zuerst rein?“ schwebte wie von Geisterhand mein Arm nach oben „Ich!“ In meinem Kopf nur noch eine Stimme: „Ich schaff‘ das!“. Umgeben von schwimmenden Eiswürfeln atmete ich ruhig weiter und im Nu waren drei Minuten vorbei. Meine Kopfschmerzen verschwunden, mein Körper erfrischt und belebt, fühlte ich mich rundum gut.

 

Einmal mehr hatte sich für mich gezeigt, dass die größten Hürden im Kopf stattfinden. Es ist meine eigene positive Haltung, die es mir ermöglicht das scheinbar Unmögliche einfach zu tun. Und es ist meine Atmung, die ich gezielt auch in herausfordernden Situationen nutzen kann, um ruhig zu bleiben.

 

An welcher Stelle hast du tief durchgeatmet und durch eine Veränderung deiner Haltung scheinbar Unmögliches einfach getan? 

 

Deine Komfortzone zu verlassen scheint für dich eine zu große Herausforderung? Ich unterstütze dich gerne dabei diese zu erkunden und in deinem eigenen Tempo neue Welten zu entdecken. Ich freue mich auf ein erstes, unverbindliches Gespräch mit dir.